Unser Blog

Medizinchemiker entdeckt Alternative zu "Liebeshormon" Oxytocin
12.12.2017 - 20:49
Markus Muttenthaler von der Fakultät für Chemie hat gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam eine neue chemische Verbindung entwickelt, die ähnlich wie das "Liebeshormon" Oxytocin wirkt, aber in der Anwendung sicherer und nebenwirkungsärmer ist. Diese Verbindung hat das Potential, zukünftig für verschiedenste Studien und therapeutische Anwendungen herangezogen zu werden, wo der Oxytocin-Rezeptor eine Rolle spielt. Die Studie erscheint aktuell in "Science Signaling".
Hirntumoren: Forscher der MedUni Wien maßgeblich an Testung eines innovativen Operationsverfahrens beteiligt
09.12.2017 - 10:00
Gliome stellen hirneigene Tumoren dar, die durch eine schlechte Prognose charakterisiert sind. Um diese zu verbessern, muss während der Operation eine größtmögliche, sichere neurochirurgische Tumorentfernung erfolgen. Besonders bei den langsam wachsenden niedriggradigen Gliomen ist es aber oft sehr schwer, das erkrankte vom gesunden Gewebe zu unterscheiden. In einem Kooperationsprojekt der MedUni Wien, der University of California in San Francisco und der Dartmouth-Hitchcock Universitätsklinik (beide USA) wurde nun ein Verfahren getestet, das niedriggradige Gliome sichtbar machen soll. Dabei... + Weiterlesen
Rauchen versursacht eine Vielzahl an Krebserkrankungen
06.12.2017 - 12:30
Angesichts der aktuellen öffentlichen Diskussion und der Ergebnisse der neuen OECD-Studie „health at a glance“ spricht sich auch der Onkologiebeirat einstimmig dafür aus, die aktuelle Beschlusslage zum NichtraucherInnenschutz beizubehalten und somit die rauchfreie Gastronomie gemäß des europäischen Trends mit 1. Mai 2018 in Kraft treten zu lassen.Eine Vielzahl an Krebserkrankungen ist auf Rauchen zurückzuführen. Darum hat der Onkologiebeirat im österreichischen Krebsrahmenprogramm „Rauch-Stopp“ als eigenes operatives Ziel festgelegt, um Morbidität und Mortalität bei Krebserkrankungen, die mit... + Weiterlesen
Takeda stellt der Medikamentenhilfe des Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) zum wiederholten Male Produkte gegen Erkältungen, Schmerzmittel und Magenschutz-Präparate in verschiedenen Darreichungsformen zur Verfügung.
06.12.2017 - 10:22
Als eines der größten Pharmaunternehmen auf dem österreichischen Markt trägt Takeda Pharma Verantwortung für die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten. Diese Versorgung soll auch jenen zu Gute kommen, die sich oft aus nicht selbst verschuldeten Umständen keine optimale medizinische Versorgung leisten können. Besonders um die Weihnachtszeit nimmt der Medikamentenbedarf Jahreszeit bedingt zu, was die Medikamentenhilfe des ÖRK bisweilen vor große Herausforderungen stellt. Takeda erklärte sich gerne bereit, Produkte gegen Erkältungen, Schmerzmittel und Magenschutz-Präparate in verschiedenen... + Weiterlesen
Ein Beispiel für die Originalszene (oben links) und Deep-Dreamed-Szenen (oben rechts, unten links und rechts).
03.12.2017 - 16:35
Der Einsatz halluzinogener Substanzen im Rahmen der Forschung oder gar in der Psychotherapie erzeugt unter Neurowissenschaftlern traditionell verhärtete Fronten. Im Grunde findet zwischen Befürwortern und Gegnern kaum wissenschaftlicher Diskurs statt, es herrscht Unverständnis (oder schlicht Unkenntnis), und die rechtlichen Spielräume halten den Einsatz von Substanzen wie Psilocybin oder MDMA (Ecstasy) zudem fest im experimentellen Bereich. Dort jedoch hält er auch in therapeutischer Form immer wieder Prüfungen nach strengen evidenzbasierten Kriterien stand, wie etwa bei der Behandlung von... + Weiterlesen
Apfel-Allergen als wirksame Behandlungsoption der Apfelallergie
29.11.2017 - 18:30
Die Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie ist eine sehr häufige Begleiterscheinung einer Birkenpollenallergie – so leiden rund 70 Prozent aller Menschen mit einer Birkenpollenallergie auch unter einer Apfelallergie. Das sind in Österreich rund 280.000 Personen. Der Verzehr von Äpfeln führt bei den Betroffenen zu Schwellungen und Rötungen oder Juckreiz im Mund- und Rachen- sowie Ohrenbereich bis hin zu Bläschenbildung.  Nun konnte eine Forschergruppe unter der Leitung von Barbara Bohle am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung in enger Zusammenarbeit mit Tamar... + Weiterlesen
Studien bestätigen kontinuierlich die Ineffizienz des österreichischen Gesundheitssystems
26.11.2017 - 09:57
Zum wiederholten Male zeigt eine Studie die durchwachsene Leistungsbilanz des heimischen Gesundheitswesens auf. „Immer wieder wird bestätigt, dass unser Gesundheitssystem ineffizient ist, weil wir mehr Geld für Gesundheit ausgeben als andere, gleichzeitig aber nicht die Gesündesten sind. Es ist zweifellos genügend Geld im System vorhanden, aber unüberschaubare Finanzierungsströme und mannigfaltige Zuständigkeiten verhindern, dass es auch entsprechend vernünftig und nachhaltig eingesetzt wird. Wenn sich die derzeit verhandelnden Vertreter der Liste Sebastian Kurz und der FPÖ eine ‚neue... + Weiterlesen
Wien wird nicht neuer Sitz der EMA. Bewerbung war mit Sicherheit trotz allem auf hohem und qualitätsvollem Niveau.
20.11.2017 - 18:32
"Auch wenn die Entscheidung für Amsterdam und leider nicht für Wien ausgegangen ist, freue ich mich darüber, dass der gesamte Prozess der Bewerbung Wiens von einem starken Miteinander und viel positiver Energie getragen wurde. Hier haben sich viele Beteiligte gemeinsam und überparteilich bis zum letzten Augenblick sehr dafür eingesetzt, um für unsere Bundeshauptstadt die besten Chancen zu erwirken", kommentiert Mag. Martin Munte, Präsident der Pharmig, den Ausgang der Wahl des neuen Standortes der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA.  Wien hatte im Rennen um den neuen EMA-Sitz eine... + Weiterlesen
Bakterien, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken, sind im Vormarsch. Es ist höchst an der Zeit für ein gemeinsames Vorgehen aller Akteure, um Resistenzen einzudämmen.
18.11.2017 - 17:09
Bei Patienten sind Antibiotika beliebt, da sie von Bakterien verursachte Infektionen rasch und unkompliziert heilen können. Zunehmend entwickeln Bakterien jedoch Abwehrmechanismen, mit der Folge, dass bestimmte Antibiotika nicht mehr wirken.Das Problem ist groß: Schätzungen zufolge könnten Antibiotika-Resistenzen bis 2050 mehr Leben kosten als Krebserkrankungen – wenn nichts dagegen unternommen wird. „Es handelt sich um ein globales Problem, für dessen Lösung ein Schulterschluss aller Akteure notwendig ist. Es geht um Aufklärung, aber auch um eine noch engere Zusammenarbeit von  ... + Weiterlesen
Gewinnerin Agnes Reiner mit dem Zweitplatzierten Ashwin Charles, der Drittplatzierten Srilahari Namani und dem Publikumsgewinner Montaser Mohammedelamen
10.11.2017 - 21:50
„In drei Minuten die Welt verändern“ – unter diesem Motto treten jährlich 100 NachwuchswissenschaftlerInnen aus über 50 Nationen am 8. November in Berlin an. Drei Minuten haben sie, um eine hochkarätige, internationale Jury von ihren Projekten zu überzeugen. Es gewinnt der, dessen Forschung Relevanz für die Gesellschaft hat und eine Lösung für globale Probleme bietet.In diesem Jahr ging der erste Platz an die Österreicherin Agnes Reiner, Post-Doc an der Universität Wien. Unter dem Titel "Breaking the wall of ovarian cancer diagnosis" forscht die 30-jährige Biotechnologin an Vesikeln zur... + Weiterlesen