Neue ärztliche Basisausbildung „med basic“ in Österreich

Seit Juni 2015 ist die neue gesetzliche Regelung der österreichischen Ärzteausbildung in Kraft: Den Grundstein dafür bildet eine neunmonatige Basisausbildung mit hohen Anforderungen an Theorie und Praxis. Als Lehrkrankenhaus aller medizinischen Universitäten Österreichs fördert das Klinikum Wels-Grieskirchen Jungmediziner auf höchstem Niveau. Mit „med basic“ bietet die Einrichtung seit Oktober einen praxisnahen, klar strukturierten und bis dato einzigartigen Ausbildungsplan.

Ziel der Gesetzesreform ist, die Mediziner auf die umfangreichen Anforderungen des Berufsfeldes vorzubereiten. Die hohe Qualität von ärztlicher Ausbildung und Tätigkeit soll gesichert und internationalen Standards angepasst werden.

med basic – praxisnahe, strukturierte Basisausbildung am Klinikum Wels-Grieskirchen

Nach Bekanntwerden der Reformpläne hat das Klinikum Wels-Grieskirchen rasch reagiert und binnen kürzester Zeit ein umfassendes, innovatives Ausbildungskonzept auf die Beine gestellt. „Die jungen Ärztinnen und Ärzte dürfen sich auf ein facettenreiches Programm freuen. Grundlagen und weiterführende Kenntnisse werden in Form von Workshops und Fortbildungstagen vermittelt“, berichtet Thomas Muhr, stellvertretender ärztlicher Leiter am Klinikum Wels-Grieskirchen.

knowledge in practice – das Programm

Drei intensiven Einführungstagen folgen neun Monate Wissensvertiefung und -erarbeitung direkt in den medizinischen Abteilungen. Das bedeutet für Jungärzte vor allem eines − kontinuierliches, praxisnahes medizinisches Training mit wöchentlichen Fortbildungen. In Kooperation mit der Akademie für Gesundheit und Bildung wurde zusätzlich das med basic-Seminar entwickelt, um jungen Medizinern weitere für den Arztberuf wichtige Themen, wie Ethik, Recht oder Kommunikation, zu vermitteln.

Mentoring-System

„Wir legen Wert auf eine enge Einbindung in die jeweiligen Abteilungen. Die Jungmediziner lernen von Beginn an direkt am Ort des Geschehens“, betont Friedrich Prischl, Ausbildungskoordinator am Klinikum Wels-Grieskirchen. Realisieren lässt sich dieser Zugang durch ein Klinikum-weites Mentoring-System. In sämtlichen Abteilungen begleiten erfahrene Ärzte die Jungmediziner. „Die Mentoren sehen ihre Aufgabe darin, den jungen Medizinern möglichst viel Wissen und Erfahrung zu vermitteln, sodass diese früh in der Lage sind, eigenverantwortlich zu handeln“, so Prischl.

Karriere mit Berufung

Auch im Anschluss an die Basisausbildung sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Laufbahn im größten Ordensspital Österreichs für den Ärztenachwuchs vielversprechend. Rund 150 Ausbildungsstellen in 30 Abteilungen und Instituten ermöglichen beste Karrierechancen.

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