Wachstum der Medikamentenkosten ist rückläufig

Erneut wurden unterschiedliche Zahlen zu den Steigerungsraten von Medikamentenkosten genannt. Fakt ist: Das Wachstum der Ausgaben ist rückläufig.

„Aktuelle Zahlen bestätigen einen Trend, der bereits vor Monaten eingeleitet wurde. So betrug die Steigerung der Medikamentenkosten im Mai lediglich 3,8 Prozent. Die Zahlen für Juli beliefen sich auf rund vier Prozent, im August auf 4,8 Prozent. Eine Entwicklung, die sich auch im September mit 1,6 Prozent fortgesetzt hat“, so Mag. Ingo Raimon, Präsident des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI). Im Jahresdurchschnitt belaufen sich die Steigerungsraten bei den Medikamentenkosten damit auf knapp fünf Prozent, nicht wie von vielen Seiten berichtet auf rund acht Prozent.

 

Zahlenspiel auf Kosten von Innovationen

FOPI-Präsident Raimon merkt daher heute wiederum an, dass der Hauptverband der Sozialversicherungsträger im Hinblick auf die Ausgabensteigerungen immer nur das zweite Halbjahr 2014 und das erste Quartal 2015 als Vergleichszeitraum heranzieht und offensichtlich die aktuelle sinkende Tendenz der letzten Monate nicht akzeptieren will. Dieser rückläufige Trend der Medikamentenkosten ist jedoch eine Tatsache. Raimon betont erneut, dass innovative Arzneimittel einen weitreichenden Nutzen für die gesamte Bevölkerung haben und dazu beitragen, nachhaltig Kosten zu sparen – zum Wohle der gesamten Bevölkerung und im Sinne zukunftsweisender Innovationen.“

 

Über FOPI

Das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie FOPI ist die österreichische Interessenvertretung von 26 internationalen Pharmaunternehmen mit Fokus auf Forschung und Entwicklung. Als Partner im Gesundheitswesen setzt sich FOPI für den Zugang zu innovativen Arzneimitteln und damit für die bestmögliche medizinische Versorgung in Österreich ein. Im Dialog mit Patientenorganisationen, Verschreibern und Kostenträgern trägt FOPI dazu bei, drängende gesellschaftliche Probleme zu lösen.

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