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15.05.2015 - 13:06
Frankfurt am Main - Für verbindliche Mindest-Personalschlüssel für den ärztlichen und pflegerischen Dienst in Krankenhäusern hat sich der Deutsche Ärztetag in Frankfurt ausgesprochen. Die Abgeordneten des Ärztetages warnten, dass Unterbesetzung von Abteilungen zu einer Gefährdung der Gesundheit von Patienten und Mitarbeitern führen. Zudem sei Arbeitszufriedenheit notwendige Voraussetzung, um auch künftig den erforderlichen Nachwuchs für die ärztliche und pflegerische Versorgung zu gewinnen. In einer weiteren Entschließung bekräftigte der Ärztetag seine Forderung, Personalentwicklungskosten... + Weiterlesen
10.05.2015 - 13:09
Das sich abzeichnende Versorgungsdefizit im Gesundheitswesen darf nicht durch Überregulierung, Umverteilung und Einschränkung verschärft werden, fordert der Marburger Bund auf seiner 127. Hauptversammlung in Frankfurt/M. Fehler in der Versorgungsplanung seien eine Ursache für den bereits in allen Versorgungsebenen und Fachrichtungen evidenten Ärztemangel. „Den Ärztemangel lediglich durch eine Umverteilung zugunsten ‚unterversorgter‘ Gebiete beheben zu wollen, verschärft den Mangel im Krankenhaus und in anderen Versorgungsbereichen, ohne die Ursachen selbst anzugehen“, kritisierten die... + Weiterlesen
KBV und BÄK fordern neue Wege für ärztliche Aus- und Weiterbildung
24.02.2015 - 20:05
„Die Finanzierung der Weiterbildung muss endlich die sektorale Ungleichbehandlung überwinden. Nur so kann der Ärztenachwuchs für eine Weiterbildung im ambulanten Bereich gewonnen und für eine spätere ambulante Tätigkeit und Niederlassung begeistert werden“, erklärte KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann bei der Eröffnung einer gemeinsamen Fachtagung von KBV und Bundesärztekammer (BÄK) in Berlin. Hierfür sei eine eigene Finanzierungsgrundlage nötig, wie sie die KBV zum Beispiel mit dem Stiftungsmodell Weiterbildung vorschlägt. Damit ist ebenfalls eine Gleichbehandlung von ambulanter und... + Weiterlesen
Bartmann: Das Internet kann ärztliche Erfahrung nicht ersetzen
03.02.2015 - 17:45
„Wenn jemand wirklich krank ist und Hilfe braucht, dann kann er das nicht mit Google oder einer App lösen. Dann geht er zum Arzt.“ Das sagte Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Telematik-Ausschusses der Bundesärztekammer, in einem Beitrag über Medizin-Apps in den Kieler Nachrichten (03.02.). Das Internet könne weder die jahrelange ärztliche Ausbildung und Erfahrung, noch eine individuelle Beratung ersetzen, so Bartmann. Daher teile er auch nicht die Sorge, dass Ärzte durch solche Angebote überflüssig würden. Den Trend zur lückenlosen Selbstvermessung sieht Bartmann kritisch: „Ich... + Weiterlesen
Ärzteknappheit verschärft Versorgungskrise auch im niedergelassenen Bereich
29.01.2015 - 19:55
Steinhart: Krankenkassen bunkern Finanzvermögen von 3,8 Milliarden "Derzeit trifft im österreichischen Gesundheitssystem eine Reihe von heiklen Fehlentwicklungen zusammen: Personalknappheit in den Spitälern, Austrocknen des niedergelassenen Bereichs, Pensionswelle bei Ärzten, ausbleibender Ärztenachwuchs infolge unattraktiver beruflicher Rahmenbedingungen und ein problematischer Sparkurs namens 'Kostendämpfungspfad'", sagte Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Donnerstag bei einer Pressekonferenz. "Die... + Weiterlesen
© picture alliance/Tobias Hase für Deutsches Ärzteblatt
05.01.2015 - 19:54
Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich für einen Abbau unnötiger staatlicher Vorgaben im Gesundheitswesen ausgesprochen. „Wir sind längst hoffnungslos überreguliert“, sagte Montgomery in einem gemeinsamen Interview mit dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen, im Deutschen Ärzteblatt (Heft 1-2, 2015). Man müsse in vielen Bereichen „den Reset-Knopf drücken und bei Null anfangen, um auf dem Weg des reinen Denkens zu einfachen und vernünftigen Lösungen zu kommen“. Konkret ging Montgomery auf das geplante... + Weiterlesen
Ergebnisse der Österreichischen Turnusevaluierung
19.10.2014 - 11:00
Die im August 2011 auf Initiative der Österreichischen Ärztekammer gestartete Turnusevaluierung kann nach drei Jahren Laufzeit aussagekräftige Ergebnisse vorweisen: Rund die Hälfte aller eingeladenen Turnusärztinnen und -ärzte hat sich an der Bewertung von Spitalsabteilungen beteiligt und Qualität der Ausbildung sowie Lernerfolg beurteilt. Seit der ersten Zwischenbilanz Ende 2012 hat sich die Durchschnittsnote leicht verbessert, hervorzuheben ist die positive Beurteilung der Lehrpraxis. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden die Endergebnisse des Projekts präsentiert."Die Durchschnittsnote... + Weiterlesen
Sozialausschuss billigt neue Arbeitszeitregelung für SpitalsärztInnen
10.10.2014 - 09:57
Der Sozialausschuss des Nationalrats hat am Donnerstag, den 9. Oktober 2014, grünes Licht für die neue Arbeitszeitregelung für SpitalsärztInnen gegeben. SPÖ, ÖVP und Team Stronach stimmten im Ausschuss der erst vor kurzem vorgestellten Gesetzesinitiative zu. In einigen Punkten wurden noch Adaptierungen vorgenommen, so wird die Übergangsfrist für die vorgeschriebene Arbeitszeitreduzierung um sechs Monate von Anfang auf Mitte 2021 erstreckt. Damit will man den Spitälern mehr Zeit für die notwendigen Anpassungsmaßnahmen geben. Die Opposition forderte, den Gesetzentwurf vor der Beschlussfassung... + Weiterlesen
Guter Besuch beim 8. Krebsforschungslauf der MedUni Wien (Credit: MedUni Wien)
06.10.2014 - 17:15
Rund 3.500 LäuferInnen kamen heute, Samstag, zum 8. Krebsforschungslauf der Initiative Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien, um ihre Startspende und Laufleistung auf dem Uni-Campus Altes AKH für die Krebsforschung zu spenden. Bei mildem Herbstwetter und idealen Lauftemperaturen freute sich Initiator Michael Micksche vom Institut für Krebsforschung der MedUni Wien über die guten Teilnehmerzahlen: "Der Krebsforschungslauf ist eine tolle Veranstaltung mit familiärem Charakter. Mit ihrer Teilnahme zeigen die Läufer und Läuferinnen, dass ihnen der Kampf gegen den Krebs ein... + Weiterlesen
23.09.2014 - 21:21
Die Novelle zum Ärztegesetz betreffend der neuen Ärzteausbildung wurde heute, Dienstag, im Ministerrat beschlossen. Sie sieht wesentliche Verbesserungen in der Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte vor. "Damit wollen wir die Medizinerinnen und Mediziner auf die umfangreichen Anforderungen des Berufsfelds vorbereiten. Nur so können diese dem Versorgungsbedarf der Patientinnen und Patienten bestmöglich gerecht werden", erklärt Oberhauser. Mit der "Ärzteausbildung neu" wird ein weiteres Vorhaben des Regierungsprogramms umgesetzt. Die Ausbildung wird an die internationalen medizinischen Standards... + Weiterlesen