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Spitalsärzte fordern rein ärztliche Führung der Krankenhäuser (Credit: ÖÄK/Noll)
25.05.2015 - 16:19
Die Qualität der stationären Versorgung und die Patientenzufriedenheit könnten steigen und Europas Krankenhäuser würden generell eine bessere Performance abliefern, wenn sie unter rein ärztlicher Führung stünden, betonten die Vertreter der europäischen Spitalsärzteschaft im Rahmen ihrer dreitägigen Tagung in Wien. Derzeit gebe es beispielsweise in Österreich die so genannte kollegiale Führung, bestehend aus der ärztlichen Direktion, der Pflegedirektion und der Verwaltung. "Das Ideal wäre, dass der Arzt das gesamte Team führt und die Letztverantwortung für sämtliche Prozesse trägt", betonte... + Weiterlesen
18.05.2015 - 20:49
Hundstorfer befürwortet Reduktion der überlangen DiensteDie Umsetzung der EU-Arbeitszeitrichtlinie sei ein wegweisender Schritt und schon lange überfällig gewesen, sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Freitag im Rahmen der Tagung der europäischen Spitalsärzte in Wien. "Die föderalistische Struktur unserer Republik war der raschen Umsetzung der Richtlinie leider nicht besonders zuträglich", hielt Hundstorfer in seinem Statement fest. Obwohl die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) jahrelang vor den negativen Auswirkungen der überlangen Arbeitszeiten gewarnt hätte, habe es erst einen Weckruf... + Weiterlesen
15.05.2015 - 13:06
Frankfurt am Main - Für verbindliche Mindest-Personalschlüssel für den ärztlichen und pflegerischen Dienst in Krankenhäusern hat sich der Deutsche Ärztetag in Frankfurt ausgesprochen. Die Abgeordneten des Ärztetages warnten, dass Unterbesetzung von Abteilungen zu einer Gefährdung der Gesundheit von Patienten und Mitarbeitern führen. Zudem sei Arbeitszufriedenheit notwendige Voraussetzung, um auch künftig den erforderlichen Nachwuchs für die ärztliche und pflegerische Versorgung zu gewinnen. In einer weiteren Entschließung bekräftigte der Ärztetag seine Forderung, Personalentwicklungskosten... + Weiterlesen
10.05.2015 - 13:09
Das sich abzeichnende Versorgungsdefizit im Gesundheitswesen darf nicht durch Überregulierung, Umverteilung und Einschränkung verschärft werden, fordert der Marburger Bund auf seiner 127. Hauptversammlung in Frankfurt/M. Fehler in der Versorgungsplanung seien eine Ursache für den bereits in allen Versorgungsebenen und Fachrichtungen evidenten Ärztemangel. „Den Ärztemangel lediglich durch eine Umverteilung zugunsten ‚unterversorgter‘ Gebiete beheben zu wollen, verschärft den Mangel im Krankenhaus und in anderen Versorgungsbereichen, ohne die Ursachen selbst anzugehen“, kritisierten die... + Weiterlesen
KBV und BÄK fordern neue Wege für ärztliche Aus- und Weiterbildung
24.02.2015 - 20:05
„Die Finanzierung der Weiterbildung muss endlich die sektorale Ungleichbehandlung überwinden. Nur so kann der Ärztenachwuchs für eine Weiterbildung im ambulanten Bereich gewonnen und für eine spätere ambulante Tätigkeit und Niederlassung begeistert werden“, erklärte KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann bei der Eröffnung einer gemeinsamen Fachtagung von KBV und Bundesärztekammer (BÄK) in Berlin. Hierfür sei eine eigene Finanzierungsgrundlage nötig, wie sie die KBV zum Beispiel mit dem Stiftungsmodell Weiterbildung vorschlägt. Damit ist ebenfalls eine Gleichbehandlung von ambulanter und... + Weiterlesen
Bartmann: Das Internet kann ärztliche Erfahrung nicht ersetzen
03.02.2015 - 17:45
„Wenn jemand wirklich krank ist und Hilfe braucht, dann kann er das nicht mit Google oder einer App lösen. Dann geht er zum Arzt.“ Das sagte Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Telematik-Ausschusses der Bundesärztekammer, in einem Beitrag über Medizin-Apps in den Kieler Nachrichten (03.02.). Das Internet könne weder die jahrelange ärztliche Ausbildung und Erfahrung, noch eine individuelle Beratung ersetzen, so Bartmann. Daher teile er auch nicht die Sorge, dass Ärzte durch solche Angebote überflüssig würden. Den Trend zur lückenlosen Selbstvermessung sieht Bartmann kritisch: „Ich... + Weiterlesen
Ärzteknappheit verschärft Versorgungskrise auch im niedergelassenen Bereich
29.01.2015 - 19:55
Steinhart: Krankenkassen bunkern Finanzvermögen von 3,8 Milliarden "Derzeit trifft im österreichischen Gesundheitssystem eine Reihe von heiklen Fehlentwicklungen zusammen: Personalknappheit in den Spitälern, Austrocknen des niedergelassenen Bereichs, Pensionswelle bei Ärzten, ausbleibender Ärztenachwuchs infolge unattraktiver beruflicher Rahmenbedingungen und ein problematischer Sparkurs namens 'Kostendämpfungspfad'", sagte Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Donnerstag bei einer Pressekonferenz. "Die... + Weiterlesen
© picture alliance/Tobias Hase für Deutsches Ärzteblatt
05.01.2015 - 19:54
Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich für einen Abbau unnötiger staatlicher Vorgaben im Gesundheitswesen ausgesprochen. „Wir sind längst hoffnungslos überreguliert“, sagte Montgomery in einem gemeinsamen Interview mit dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen, im Deutschen Ärzteblatt (Heft 1-2, 2015). Man müsse in vielen Bereichen „den Reset-Knopf drücken und bei Null anfangen, um auf dem Weg des reinen Denkens zu einfachen und vernünftigen Lösungen zu kommen“. Konkret ging Montgomery auf das geplante... + Weiterlesen
Ergebnisse der Österreichischen Turnusevaluierung
19.10.2014 - 11:00
Die im August 2011 auf Initiative der Österreichischen Ärztekammer gestartete Turnusevaluierung kann nach drei Jahren Laufzeit aussagekräftige Ergebnisse vorweisen: Rund die Hälfte aller eingeladenen Turnusärztinnen und -ärzte hat sich an der Bewertung von Spitalsabteilungen beteiligt und Qualität der Ausbildung sowie Lernerfolg beurteilt. Seit der ersten Zwischenbilanz Ende 2012 hat sich die Durchschnittsnote leicht verbessert, hervorzuheben ist die positive Beurteilung der Lehrpraxis. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden die Endergebnisse des Projekts präsentiert."Die Durchschnittsnote... + Weiterlesen
Sozialausschuss billigt neue Arbeitszeitregelung für SpitalsärztInnen
10.10.2014 - 09:57
Der Sozialausschuss des Nationalrats hat am Donnerstag, den 9. Oktober 2014, grünes Licht für die neue Arbeitszeitregelung für SpitalsärztInnen gegeben. SPÖ, ÖVP und Team Stronach stimmten im Ausschuss der erst vor kurzem vorgestellten Gesetzesinitiative zu. In einigen Punkten wurden noch Adaptierungen vorgenommen, so wird die Übergangsfrist für die vorgeschriebene Arbeitszeitreduzierung um sechs Monate von Anfang auf Mitte 2021 erstreckt. Damit will man den Spitälern mehr Zeit für die notwendigen Anpassungsmaßnahmen geben. Die Opposition forderte, den Gesetzentwurf vor der Beschlussfassung... + Weiterlesen