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Epigenetik erklärt die Vielfalt von Kinderkrebs am Beispiel eines aggressiven Knochentumors
05.02.2017 - 11:49
Bei der Entstehung von Krebs laufen die genetischen Programme einer Zelle aus dem Ruder. Während Tumore von Erwachsenen viele verschiedene DNA-Mutationen in sich tragen, die den Krankheitsverlauf beeinflussen, sind solche genetischen Defekte bei Kinderkrebs viel seltener. Trotzdem können Krebserkrankungen von Kindern sehr unterschiedlich verlaufen. Für das Ewing-Sarkom, einen aggressiven Knochentumor, konnten ForscherInnen der St. Anna Kinderkrebsforschung und des CeMM – Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften dieses Rätsel nun lösen.... + Weiterlesen
Notwendige Kontrollmaßnahmen sind gemäß der Standardverfahrensanleitung im Laufen Notwendige Kontrollmaßnahmen sind gemäß der Standardverfahrensanleitung im Laufen
04.02.2017 - 21:12
Aktuell wird in Österreich eine Ausweitung des Maserngeschehens beobachtet. Laut nationalem Meldesystem wurden seit Jahresbeginn in sieben Bundesländern insgesamt 32 Masernfälle gezählt – das sind mehr als im gesamten Jahr 2016. Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser ruft daher alle nicht-geimpften Personen dringend dazu auf, den Empfehlungen des österreichischen Impfplans nachzukommen und sich frühestmöglich gegen Masern-Mumps-Röteln impfen zu lassen. Der Impfstoff ist für Kinder und Erwachsene an öffentlichen Impfstellen sowie im Rahmen des Kinderimpfprogramms kostenfrei erhältlich.Um eine... + Weiterlesen
Neuer Report zeigt gute Qualität der österreichischen Krebsversorgung.
03.02.2017 - 06:41
Ein neuer Report zeigt: Österreichs Krebspatienten sind Großteils besser versorgt als im europäischen Durchschnitt. Europaweit steigen die Kosten für Krebs, gleichzeitig sinkt aber auch der sterblichkeitsbedingte Produktivitätsverlust. Speziell Österreich weist gute Zahlen bei der 5-Jahres-Überlebensrate aus: Es leben heute deutlich mehr Krebspatienten fünf Jahre nach ihrer Diagnose als noch vor 20 Jahren, dank guter Versorgung mit innovativen medikamentösen Therapien. Dennoch bleibt Krebs in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung, wie Top-Onkologe Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski und... + Weiterlesen
Ein internationales Forscherteam unter Leitung der MedUni Wien konnte in einer aktuellen Studie in „Scientifc Reports“ zeigen, dass ein aus Ameisen isoliertes, oxytozin-ähnliches Neuropeptid („Inotozin“) ein besonderes pharmakologisches Wirkungsspektrum für die menschlichen Hormonrezeptoren des Oxytozin (bekannt als „Kuschelhormon“) und Vasopressin besitzt.
02.02.2017 - 19:02
Ein internationales Forscherteam unter Leitung der MedUni Wien konnte in einer aktuellen Studie in „Scientifc Reports“ zeigen, dass ein aus Ameisen isoliertes, oxytozin-ähnliches Neuropeptid („Inotozin“) ein besonderes pharmakologisches Wirkungsspektrum für die menschlichen Hormonrezeptoren des Oxytozin (bekannt als „Kuschelhormon“) und Vasopressin besitzt. Gleichzeit konnten die ForscherInnen zeigen, dass ein auf Inotozin basierender Wirkstoff als molekulares Werkzeug zum grundlegenden Verständnis biochemischer Signalprozesse des Oxytozin und Vasopressin dient, und möglicherweise zur... + Weiterlesen
Unterscheiden sich die Behandlungsergebnisse zwischen Patientinnen und Patienten die von männlichen Ärzten und weiblichen Ärztinnen behandelt werden?
05.01.2017 - 16:56
Unterscheiden sich die Behandlungsergebnisse zwischen Patientinnen und Patienten die von männlichen Ärzten und weiblichen Ärztinnen behandelt werden? In einer kürzlich in "JAMA Internal Medicine" publizierten Studie (2016; doi: 10.1001/jamainternmed.2016.7875) wurde genau diese Frage näher beleuchtet. Von den Forschern um Yusuke Tsugawa von der Harvard T. H. Chan School of Public Health in Boston wurden national repräsentative Daten von hospitalisierten Medicare-Empfängern untersucht. Es konnte festgestellt werden, dass Patienten, die von weiblichen Ärztinnen behandelt wurden, signifikant... + Weiterlesen
Österreichischer Apothekerverband: Neuer Präsident kommt aus Vorarlberg
16.11.2016 - 10:30
Der Österreichische Apothekerverband hat sein neues Präsidium gewählt. Ab 1. Jänner 2017 übernimmt der Vorarlberger Apotheker Mag. pharm. Jürgen Rehak das Präsidentenamt für die kommende Funktionsperiode von fünf Jahren. Ihm zur Seite stehen als 1. Vizepräsident der oberösterreichische Apotheker Mag. pharm. Thomas Veitschegger und als 2. Vizepräsident der Wiener Apotheker Mag. pharm. Christian Wurstbauer. Als Präsident des Apothekerverbandes wird Rehak rund 95 Prozent aller Apothekeninhaber in Österreich vertreten. Für sie will er eine starke politische Positionierung im Gesundheitssystem... + Weiterlesen
Neues Franziskus Spital startet ab 2017 in Wien
16.11.2016 - 08:48
Ab dem 1. Jänner 2017 gibt es ein neues Angebot in der Wiener Spitalslandschaft. Das Franziskus Spital öffnet als gemeinnütziges Spital seine Türen und bietet breite medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung für Menschen im letzten Lebensdrittel. In allen Abteilungen des Franziskus Spitals wird dem Aspekt „Medizin für Menschen im Alter“ besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Ärztinnen und Ärzte der vier Primariate sind auf interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und mit den Teams der anderen Berufsgruppen spezialisiert. Innere Medizin – Allgemeine... + Weiterlesen
Appell an die österreichische Gesundheitspolitik: Die Finanzierung der Psychotherapie muss mit Priorität verbessert werden
14.11.2016 - 18:30
Der Finanzausgleich ist ausverhandelt und im Zuge dessen wurde die Finanzierung der öffentlichen Gesundheitsversorgung sichergestellt. Zwei Fakten sind nach wie vor aktuell: Der Anstieg psychischer Erkrankungen und die mangelhafte Finanzierung eben dieser. 80.000 Personen gehen pro Jahr wegen psychischer Erkrankungen in den Krankenstand und diese Krankenstände dauern wesentlich länger als bei sonstigen Erkrankungen. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten belaufen sich dabei auf rund 3,3 Milliarden Euro jährlich. In den vergangenen drei Jahrzehnten war ein rasanter Anstieg von psychischen... + Weiterlesen
Vorbehaltlose öffentliche Diskussion über Geldleistungen braucht kulturellen Wandel. Datenschutz ist verfassungsmäßiges Grundrecht.
06.11.2016 - 20:06
Seit Juli dieses Jahres legen pharmazeutische Unternehmen die Leistungen an Fachkreise, darunter Ärzte und Forschungseinrichtungen, offen. Damit ist die pharmazeutische Branche ein Vorreiter in Österreich. Die Kritik, die diesem neuen Prozess bereits in seinem Anfangsstadium zum Teil massiv entgegenschlägt, weist Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, zurück: „Wir haben mit unserer freiwilligen Transparenzinitiative einen Kulturwandel eingeläutet. Es ist nach wie vor nicht üblich, in unserem Land offen darüber zu sprechen, in welcher Höhe man eine erbrachte Leistung vergütet... + Weiterlesen
Eierstocktransplantation könnte in Zukunft möglich sein
03.11.2016 - 17:33
Etwa ein Prozent aller Frauen weltweit leidet an vorzeitigem Versagen der Eierstöcke. Die Gründe dafür sind mannigfaltig: Chemotherapien wegen einer Krebserkrankung können den Eierstöcken irreversibel schaden, und durch die Fortschritte der modernen Krebstherapie ist die Zahl an jungen überlebenden Patientinnen steigend. Die zum Teil sehr jungen Frauen werden verfrüht in den hormonellen Wechsel versetzt. Andere Gründe für eine verfrühte Menopause sind genetische Erkrankungen, in den meisten Fällen kann aber keine Ursache eruiert werden. Nun ist es einem internationalen Forscherteam unter... + Weiterlesen